Deutsche Zechpreller

Doksák am Freitag, den 1. August 2008 14:20 Uhr

Heute hörte ich schon zum wiederholten Mal von Betroffenen, daß verschiedene deutsche Urlauber in Doksy und Stare Splavy vergessen haben, Ihre Unterkunft zu bezahlen sich dreist am Abreisetag oder sogar einen Tag früher aus den angemieteten Zimmern geschlichen haben, ohne zu bezahlen. Der Schaden, der dadurch den Unterkünften entsteht, ist enorm. Hier geht es nicht um kleine Beträge sondern in der Summe um vierstellige Beträge. Benzindiebe, die ebenfalls strafrechtlich verfolgt werden, sind dagegen nur kleine Fische. Aber wie dumm muß man sein, wenn der Unterkunft die Personalien und die Autokennzeichen bekannt sind und man dennoch eine Straftat begeht? Ja richtig, das ist eine Straftat. Diese wird nach Gewährung einer kurzen Frist durch die tschechische Ausländerpolizei verfolgt und an die Polizei in Deutschland übergeben. Wer denkt, er kann stolz auf seinen Coup sein, wird sich ganz schnell wundern. Die deutsche Polizei in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt wird in den nächsten Tagen informiert und dann kommt ne schöne fette Vorladung nach Hause geflattert und dann beginnen die Justizmühlen zu mahlen…

Einer der Vermieter fragte mich, ob ich die Namen der Straftäter hier anzuprangern veröffentlichen könnte. Aber ich meinte, daß wir erst mal noch ein paar Tage warten sollten, vielleicht bemerken die Straftäter ja noch, daß sie etwas vergessen haben und alles noch ein gutes Ende nimmt. Es kann ja sein, daß es “nur ein Mißverständnis” war und die Unterkünfte binnen weniger Tage eine Überweisung erhalten. Dies wäre sehr empfehlenswert.

Straftat Machasee

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14 Antworten zu “Deutsche Zechpreller”

  1. Uwe meint:

    Es wird immer schlimmer :-(
    Namentlich anprangern würde ich aber überlegen.
    Doksy.de ist eine deutsche Seite und da
    ist es nicht erlaubt.
    Die Hotels und Pensionen würden am besten bei der
    Ankunft schon kasieren.
    Mußte ich (wir) in Krumlov auch machen.

    Ein Gruß von einem auf dem Weg zur Mallorca Party gehenden
    Kölner :-)

  2. blasni Dirk meint:

    Das klingt fast wie die Aufforderung an einem Leser…

    Leider ist das ne langwierige Geschichte und ich würde den Namen immer veröffentlichen und mich dann verklagen lassen, den zu entfernen. Der Pranger ist in Deutschland nicht gestattet aber andere Möglichkeiten werden Unternehmen versagt. Daher informiere Dich, die möglichen Strafen gehen gen Null.

  3. Hotte meint:

    Ist echt ne Frechheit einfach seine Zeche zu prellen..Als Unternehmer oder Vermieter sollte man vorsorgen und einfach zur Vorkasse bitten. Da geht man jeglichen Ärger aus dem Weg..

  4. Doksák meint:

    eben informierte mich ein bekannter, der opfer dieser zechpreller wurde, dass einer jetzt überweisen wird. der zechpreller bat darum, seinen namen hier nicht zu veröffentlichen. er hatte es “wirklich nur vergessen”. da hat er nochmal glück gehabt. für alle anderen wirds bald eng. :mrgreen:

  5. steffen meint:

    vorher abzukassieren wär ok
    will man eher abreisen gäbe es von mir nur 50 % zurück
    vermieter brauchen im sommer schon volle betten
    ich schätze aus sachsen anhalt kommt kein scheck :-)))

  6. blasni Dirk meint:

    wie kann man das “nur” vergessen? ich hoffe er überweist ne erinnerungsgebühr mit, das er es nicht mehr vergisst!

  7. Uschi meint:

    Hallo aus Swakopmund Namibia
    Dieses Problem haben wir auch hier mit deutschen Touristen. Inwieweit wir diese namentlich bekanntmachen können wissen wir noch nicht. Das bedarf noch Recherchen. Dennoch wären wir bereit ev Unannehmlichkeiten in Kauf zu nehmen Immerhin betragt die Betrugssumme 896,- € das entpricht 12.123,- N$ also 3 Monatsgehälter eines Facharbeiters.
    Dieser spezielle Tourist war ein ehem. Deutscher mit Östereichischem Pass, reist mit Freundin und kleinem Kind

  8. peter grolms meint:

    Nun der zweite Fall mit deutschen Urlaubern wieder in Namibia Swakopmund. Ich arbeite als Tourguid hier wenn erforderlich. Nun haben sich 3 deutsche Touristen nach einer 2 Tagestour mit Übernachtung von dannen geschlichen. der Wert der Tour etwa 10.000,- N$ also 800,-€
    Auf den Kosten werden wir wohl sizten bleiben, wenn Bernd L. Sachsen Anhalt, Angelika L. und Monika K. beide NRW sich nicht doch noch überlegen zu bezahlen. Unsere Kto. NR ist Ihnen ja bekannt

  9. Uschi meint:

    Dieser deutsche Herr aus dem Salzburger Land wird inzwischen von der dortigen Polzei verfolgt, da dort wohl noch weitere Sachen anhängig sind.
    Eine Anfrage hier der der östereischinen Polizei hat hoffe ich zu der Verhaftung von Karl J. V. geführt

  10. Doksák meint:

    oh mann, das ist ja schon ein heftiger betrag. na hoffentlich kommen die preller noch zur besinnung. *daumendrück`*

  11. Uschi meint:

    Wir werden eine Strafanzeige an die jeweilig zuständige Polizeibhörde einreichen, bei Karl J. V Österreich (hier schrieb er sich immer C warum wohl) hat es wengistens zu einer Verhaftung gelangt.
    Ein weiterer Kandidat ist Jügen.St. der gehört übriges nach Sachsen Anhalt,
    Wir haben da was verwechselt, Mit Bernd L. der nach Dortmund gehört.
    Aber das war sowieso eine Klicke, die eine große Schau inzeniert haben, um von der leeren Urlaubskasse abzulenken

  12. Juergen meint:

    Sehr geehrte Leser,
    mal was zu dem Teilnehmer Peter Grolms und Uschi. Hierbei handelt es sich um ein und dieselbe Person, ein alkoholkranker aggressiver Betrüger der sich nach Namibia abgesetzt hat und mit seiner Masche nichtsahnenden Touristen das Geld aus der Tasche zieht und dann kriminalisiert. Er hat mehrere Verfahren laufen wegen Betrugs, Freiheitsberaubung. Seine angebotene Unterkunft ist bruchbudenreif ( was als Teil der Masche zu verstehen ist, erst Vorkasse von Gästen kassieren, dann suchen die geprellten anreisenden Gäste schnell das Weite und er kann ohne Leistung das Geld einstreichen. Schwierig wirds nur, wenn der Gast die Leistung einfordert. Dann merkt man schnell das man abgezockt werden soll. Er hat ein Berufsverbot auferlegt bekommen, muß das Haus verlassen, sein Vermieter hat gekündigt, Pass eingezogen. Unsere absolute Warnung. Dort nicht hingehen!!!

  13. Günter der Verpächter meint:

    Ich habe den Pachtvertrag nicht gekündigt sondern erweitert. Mein Haus ist keine Bruchbude. Peter Und Uschi die gemeinsamen Pächter sind nicht ein und dieselbe Person. Beide haben die Berechtigung das angepachtete Gebäude geschäftlich zu nutzen.Beide halten das Pachtobjekt bestens instand, und ich bin hochzufrieden mit diesen Pächtern. Die Pässe meiner Pächter sind nicht engezogen. Sie haben kein Berufsverbot,und
    es laufen auch keinerlei Verfahren.

  14. untekunft swakopmund meint:

    Die private Unterkunft Swakopmund arbeitet weiter, die Gäste (international)
    sind hochzufrieden, und der Herr Jürgen St. ist rechtskräftig verurteilt, zumindest darf er keine falschen Beshuldigungen mehr äussern. Leider ist er mittelos, so dass eine weitere rechtliche Auseinandersetzung bez. Kostenerstattung keinen Sinn macht.

    http://www.unterkunft-swakopmund.de

    http://swakopmund.cwsurf.de/

    http://www.namib-forum.de

Was sagst denn Du dazu?


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