Archiv September, 2009

Oktoberfest 2009 in Mnichovice

Doksák am Dienstag, 29. September 2009 15:07 Uhr

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Am Samstag gabs einen kleinen Ausflug zum Oktoberfest ins tschechische “München” (Mnichovice bei Prag) zum größten Blockhaus in Europa, welches aus knapp 1000 m³ Holz(!) gebaut wurde. Interessant ist auch, dass “Mnichov” auf deutsch tatsächlich “München” heisst.

Die dort angebotenen Biersorten waren allerdings entweder überlagert oder verdorben. Zuerst testete ich ein tschechisches “Primator Hefeweizen”. “Fuj daibel”… hat das gestunken. Mit nur einem fehlenden Schluck habe ich das fast volle Glas zum Tresen zurückgebracht und bekam keinen Ersatz, weil sich niemand anderes beschwerte und alle anderen Gäste offenbar dachten, dass Hefeweizen so furchtbar schmecken muss. Also ging ich zu einem anderen Tresen, dort gabs anderes Bier und ich bestellte die “Liter-Maß” mit meinem Lieblings-Schwarzbier “Kozel”, welches ich erst in diesem Sommer am Strand in Doksy kennenlernen durfte und seitdem sehr zu schätzen weiß. Aber was für ein erbärmlicher Gestank kam auch aus diesem Glas? Und es schmeckte wie ein “2 Wochen lang abgestandenes” Guinness - furchtbar und widerwärtig! Alle haben mal gekostet und das Gesicht dabei angewidert verzogen. Dieses Glas wurde also ebenfalls sofort reklamiert und ohne jegliche Reaktion des Barpersonals ausgeschüttet. “Der nächste bitte…”. Ich dachte, ich bin im falschen Film. Schlussendlich habe ich mich dann für einen Liter normales “Kozel 11°” entschieden und endlich hat es geschmeckt.

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Was ist hier falsch?

Zu jedem Liter Bier gabs übrigens ein Los für die Tombola, die 19 Uhr stattfinden sollte. Tatsächlich fand sie aber erst um 22 Uhr statt und auf unserem Tisch sammelten sich bis dahin die Lose von anderen verzweifelten Gästen, die vor 22 Uhr schon das Warten aufgegeben haben. Somit hatten wir 18 Lose und haben tatsächlich etwas gewonnen - einen Fahrrad-Kippständer zum Anschrauben ans Fahrrad. Toll!

Am späteren Abend erwartete uns dann noch das Ballagio in Ricany, wo wir uns aber nur eine Stunde aufhielten, da wir viel zu kaputt waren und lieber schnell zu unseren Kopfkissen starteten.

Weitere Fotos unseres Ausfluges gibts hier zu sehen: Galerie

Der Papst kommt

Doksák am Montag, 28. September 2009 11:04 Uhr

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Papamobil von Skoda

Heute ist in Tschechien “St.Wenzels-Tag”, ein wichtiger Feiertag (und somit ein verlängertes Wochenende). An diesem Tag wurde der frühere Herrscher und Schutzpatron Wenzel von seinem eigenen Bruder Boleslav in Stara Boleslav (südlich von Mlada Boleslav) ermordet. Aus diesem Anlass findet hier in jedem Jahr eine Pilgerfahrt statt, zu der in diesem Jahr auch Papst Benedikt XVI. erscheint. Ich habe mir deshalb erlaubt, ein passendes Skoda-Papamobil zu entwickeln. :mrgreen:

Eindrücke 2009

Doksák am Sonntag, 27. September 2009 11:04 Uhr

Ein Bericht von Roland Ansorge (geboren in Thammühl/Stare Splavy)

Ich schilderte hier im letzten Jahr meine Eindrücke von einem Besuch in meinem Geburtsort Thammühl.  Dabei machte ich die Bemerkung, dass das Stare Splavy von heute nicht mehr meine Heimat sei. Was nicht zu Unrecht unseren Heimatfreund Karl-Albrecht veranlasste, mich zu erinnern, dass Heimat da sei, wo die Wurzeln sind.

Um meiner Lebensgefährtin meinen Geburtsort zu zeigen - vor allem die schöne Landschaft unserer alten Heimat - aber auch, um noch einmal  einige Badetage da zu verbringen,  war ich im August d.J. noch mal dort. Die Sommertage waren Badetage, der Strand wird seitens des Großhotels gepflegt, das Wasser wieder sauber, was somit Gäste en masse anlockte.  Auch internationale. Auf dem Wasser tummeln sich Segelboote, Windsurfer, Paddler und inzwischen fünf Passagierboote!! 

Und die sonstigen Eindrücke??

Na ja, im Vergleich zum Vorjahr  keine nennenswerte Veränderung. Der eine oder andere „Bürger“ hat sich wieder verkrümelt, weil wahrscheinlich der große Reibach ausblieb. Geblieben sind die Vietnamesenmärkte und die vergammelnden Häuser.
Sommerfrischler, die hier wochenlang ihre Ferienzeit im Hotel verbringen, sind in der Minderzahl. Man ist bescheiden, das gilt für Familien mit Kindern aus West und Ost genauso wie für die Tschechen. Die Kronen rollen nicht so üppig wie die Rubel beim „großen Bruder“ (Den sie nie liebten. Auch heute noch nicht. Umgekehrt aber auch nicht, wie mir ein Moskowiter auf Englisch, weil mein Russisch zu dürftig ist, erzählte.). 

Obwohl  fast jedes bewohnbare  Haus Zimmer anbietet und um zahlende Gäste buhlt, fehlt mir nach wie vor die dazu gehörige Portion an wirklicher, herzlicher Gastlichkeit. Wie sie beispielsweise von ein paar Blumen im Garten ausgeht. Ob das allein am fehlenden Geld liegt? Ich glaube eher, es fehlt den heutigen Bürgern die Identifikation mit dem Ort als Gemeinschaft auf Lebenszeit. Man kommt im Frühsommer, putzt die Fenster, kassiert im Sommer - und sperrt  Ende August wieder zu. Auch wir mussten - wie manche der heutigen Eigentümer - davon ein ganzes Jahr leben. In Thammühl. Aber,  man hatte auch im Winter Nachbarn.  Es war eben eine Gemeinschaft. Alle hatten das gleiche Los.

Aber - im Unterschied zu heute - das Gesamtbild des Ortes war freundlicher, denn es gab keine seit Jahrzehnten leerstehenden, vergammelnden Häuser und Gärten. Uns  Deutschen begegnet man nicht unfreundlich. Man will ja den €. Aber nicht als Währung auf Dauer. Das Bedienungspersonal - es versteht auch Deutsch -  in den Lokalen rechnet lieber selber um. Wie auch die Polizei, die gern mal ein Auto mit deutschem Kennzeichen mit einer Klaue versieht, wenn es - wie einheimische auch - mal falsch parkt. 2500 Kronen kostet das. Es geht auch mit weniger Kronen, wenn man auf eine amtliche Quittung verzichtet. Sorry, das Gehalt ist eben nicht so üppig.

Mal ehrlich, wer von uns möchte wieder heim, in die  alte Heimat?  Und sei sie noch so schön. Nur damit auf einem tschechischen Friedhof ein Grabstein mit deutschen Worten steht? Darauf kann ich - und viele andere auch - gern verzichten. Ich für meinen Teil habe unseren von den Tschechen requirierten Besitz  abgeschrieben. Da wir die letzte noch lebende Generation der Vertriebenen sind, erledigt sich das „Benesch-Dekret“ auf biologische Weise von allein.  Deshalb sollte der tschechische Staat im Sinne einer europäischen Verständigung sich von diesem unseligen Erlass trennen. Wir wollen keine Entschädigung für unseren Besitz, nur die Distanzierung Tschechiens von  diesem Gesetz, dass der eine oder andere Tscheche mit der Zeit geht, glaube ich daran zu erkennen, dass es einen Prager gibt, der ein Buch mit den Ansichtskarten aus den Jahren 1900 - 1945 von Häusern in  Hirschberg und Thammühl herausgibt. Eine kleinere Sammlung dieser Karten fand ich in Hirschberg in der „Information“. Allerdings nur mit tschechischem Text.

Was  ich mir aber immer bewahren werde, ist die Erinnerung an den unvergleichlichen Blick vom Thammühler Strand über den Großteich zum Bösig.

Roland Ansorge

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Weitere Fotos in der Galerie

ARD-Termin in Doksy

Doksák am Samstag, 26. September 2009 07:07 Uhr

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Hallo liebe ARD,

mit Freude Wut im Bauch habe ich mir soeben den Radiobeitrag angehört, den Ihr im 14. August 2009 in Doksy unter einem falschen Vorwand aufgenommen habt. Dieser Beitrag hat rein gar nix mit dem Thema “Deutsche Jugendliche entdecken Doksy als Partystandort” zu tun, so wie es vor dem Interviewtermin angekündigt wurde. Im fertigen Radio-Beitrag spricht Barbara Schmidt-Mattern plötzlich von “Jugendalkoholismus in Doksy“. Solche Themen hätte man auch in Prag, Berlin oder Timbuktu aufgreifen können und muss deswegen nicht extra nach Doksy fahren und hätte dabei auch noch das (vermutlich von Rundfunkgebühren bezahlte) Taxi für die ca. 150 km(!) Fahrt sparen können. Für mich war´s eine absolut sinnlose Zeitverschwendung, mich mit euch in Doksy zu treffen und Euch alles zu zeigen.

  • Warum seid ihr überhaupt nach Doksy gekommen?
  • Warum wolltet ihr alles über den Urlaubsort am Machasee wissen?
  • Warum wolltet ihr Euch den See anschauen, an den ich Euch mit meinem privaten Auto gefahren habe?

War das alles nur ein billiger Vorwand für Sensationsjournalismus und Stimmungsmacherei? Und ich bin auch noch darauf reingefallen, genau wie Matze (”Matthias aus Hannover”), der im Interview oft zitiert wird. Wie erklärt sich sonst die völlig aus dem Zusammenhang gerissene Frage der tollen Reporterin, als ich mit ihr am Strand saß und wir uns über Freizeitmöglichkeiten, Wassersport usw. unterhielten: ”Was denkst du über Flatrate-trinken?”. Matze wurde genauso mit Eurem “heimlichen” Thema überfahren, stellten wir im Nachhinein übereinstimmend fest. Interessante Infos wurden rausgeschnitten und ein völlig verzerrtes Bild von Doksy dargestellt. Ich bin jetzt echt sauer, dass ich mich überhaupt mit der Reporterin unterhalten und auch noch andere Interviewpartner für Sie gefunden habe.

Barbara Schmidt-Mattern

Barbara Schmidt-Mattern beim Doksy-Interview

Mein persönliches Fazit: Vertraue keinem Reporter, auch wenn er sich auf einen seriösen Arbeitgeber beruft.

Hier der Link zum Beitrag: MP3

Hirschberg 1931

Doksák am Freitag, 25. September 2009 10:49 Uhr

Diese nette Nachricht kam heute an. Vielleicht gibt es ja noch andere, die sich auf dem Foto wiedererkennen?

Hallo,

gerne sende ich Ihnen eine Postkarte von 1931, auf der meine Mutter (links stehend) zu sehen ist. Als Kind wollte ich immer schon den Hirschberger See mal sehen, den ich vom Fotoalbum und vom Erzählen meiner Eltern her kannte. Diesen Monat war ich, inzwischen 71 Jahre alt, endlich dort. Es ist eine wunderschöne Gegend.

Mit besten Grüßen
Ihr Josef Ullrich
Frankfurt am Main

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Halsschlagaderattacke

Doksák am Mittwoch, 23. September 2009 09:08 Uhr

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Nase schon abgebissen! 

Jessy hat jetzt ihre Ausbildung zum Wachhund mit dem schwarzen Halsband Gürtel beendet. Alex´alte Schuhe zum Wegschleppen und Weichkauen reichen ihr schon lange nicht mehr, jetzt muss es schon etwas größeres sein. Was hier allerdings so gefährlich aussieht, ist leider nur ein Spiel. ;-)

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Halsschlagaderattacke!

Wildwochen bis 25.10.2009

Doksák am Dienstag, 22. September 2009 15:20 Uhr

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Hotel Bezdez in Doksy

Seit dem letzten Freitag gibt es in Doksy die “Wildwochen” im Restaurant Bezdez, dessen Inhaber, Zdenek, mir schon letzte Woche die deutsche Speisekarte per Mail geschickt hatte (damit ich ganz viel Werbung mache) und ich endlich gestern abend die Gelegenheit hatte, es mir bei idealem Biergartenwetter (20°C) auf der kleinen Terrasse vor dem Restaurant gemütlich zu machen und mich für Rehmedaillons mit Vogelbeeren zu entscheiden,  auch wenn ich bis gestern dachte, dass Vogelbeeren giftig sein sollen, hatte es trotzdem extrem lecker geschmeckt und ich lebe noch und das nächste Mal gibt es Känguru-Steak in Rumsauce mit Sauerkirschen. ;-)

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Rehmedaillons vorher

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Rehmedaillons nachher

Mojitoparty 2009

Doksák am Montag, 21. September 2009 13:46 Uhr

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Die Fotos von der Mojito-Party vom 26.6.2009 sind jetzt schon online. Das Passwort gibts auf Anfrage (leider nur für die anwesenden Party-Gäste). In diesem Jahr waren es fast 60 Liter, die Ihr vertilgt habt! Respekt ;-)

Wie spät ist es?

Doksák am Sonntag, 20. September 2009 13:57 Uhr

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Doksy-Insider werden das Gebäude (links) mit Sicherheit erkennen. Aber um welche Uhrzeit ist dieses Foto am 12.6.2009 ungefähr entstanden?

Eine kleine Unterstützung bietet vielleicht die Landkarte: mapy.cz

Glasfieber Copitz

Doksák am Samstag, 19. September 2009 20:10 Uhr

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Tolle “Doksy-Veteranen”-Shirts mit Doksy-Stadtwappen. Aber was bedeutet die Rückseite? Kann mich da mal jemand aufklären? Auf dem Foto scheint Harald Juhnke zu sein, vielleicht das Motto des Doksyurlaubes? Naja, passt ja irgendwie zu den Gläsern auf der Bar im Exit. :mrgreen:

Einen Gruss nach Pirna-Copitz!

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Das war der Sommer 2009

Doksák am Freitag, 18. September 2009 12:48 Uhr

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Das Foto hat Familie Knedlikovi Anfang August am Strand in Stare Splavy geschossen. Toller Strand!

Nachdem ich meine Login-Daten heute wieder gefunden habe, kann ich nun endlich mal wieder etwas neues schreiben :mrgreen:

Der Sommer war sehr heftig und ging rasend schnell vorbei. Wenn ich mich an die Mojito-Party zum Saisonauftakt erinnere, kommt es mir so vor, als wäre es noch nicht so lange her, dabei sind es schon fast 3 Monate(!). Ich möchte versuchen, in den nächsten Wochen über die von mir wahrgenommenen Doksy-Highlights des Sommers zu berichten. Auch die Galerie auf www.doksy.de wird noch etwas gefüllt. Leider mangelt es in diesem Jahr erheblich an Fotomaterial. Falls jemand eine eigene Galerie auf www.doksy.de haben möchte, dann könnt Ihr mir Eure Bilder des Sommers 2009 schicken. Einige Bilder werde ich auch noch beitragen können.

Die Nachsaison in Doksy ist aber auch nicht zu unterschätzen, am See haben noch die Hawai Bar und 3 Imbissbuden teilweise bis Mitte Oktober geöffnet (je nach Wetter), im Hotel Grand beginnt am 26.9. wieder die Schlachtfest-Saison und im Hotel Bezdez (Doksy) sind ab morgen Wild-Wochen. Da werde ich wohl am Sonntag mal eine gefüllte Wachtel und einen Rehrücken verdrücken.


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