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	<title>Kommentare zu: Eindrücke 2009</title>
	<link>http://www.doksyblog.de/2009/09/27/eindrucke-2009/</link>
	<description>Doksy am Machasee in Tschechien - Erholung und Partyspaß</description>
	<pubDate>Tue, 22 May 2012 01:18:08 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Ansorge Roland</title>
		<link>http://www.doksyblog.de/2009/09/27/eindrucke-2009/#comment-4552</link>
		<dc:creator>Ansorge Roland</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 14:15:44 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.doksyblog.de/2009/09/27/eindrucke-2009/#comment-4552</guid>
		<description>An Alex,
danke für Deine ehrliche Meinung zu dem Thema , Identifikation der neuen Bürger in unseren alten
Häusern."
Bemühungen zum Gespräch und zum gegenseitigen Anerkennen gibt es schon reichlich, aber eben nur auf Ebenen, die wenig oder gar keinen Einfluß auf die Politiker haben.
Wir haben hier in Bad Kissingen die "Akademie Mitteleuropa"  -früher Begegnungsstätte der Sudetendeutschen.  Heute wird die Akademie auch von Osteuropäern  -in erster Linie Tschechen und Polen- besucht, die in gemeinsamen Veranstaltugen versuchen, die Vergangenheit aufzuaurbeiten.
Auch gibt es in der CZ junge Menschen, die sich der Vorgänge von 1945 fast schämen und versuchen,
unter jungen Menschen darunter einen Schlußstrich zu ziehen und sich deshalb von den Vorkommnissen
distanzieren. ja auch um Vergebung bitten.  Das sind doch Ansätze auf denen eine Verständigung möglich gemacht werden kann.
Auch mein Jugendfreund Karll Albrecht von Waldstien - Pater Angelus - arbeitet an einer Verständigung -
teilweise erfolgreich, wie die Jugendlichen des Gymnasiums von Ceska Lipa mit ihrer Arbeit am Kriegerdenkmal in Hirschberg (Doksy) beweist.
Unsere Generation wird es nicht mehr erleben, aber vielleicht spätere.  Es hat mit Frankreich ja auch
geklappt, dass man sich die Hände reichte. Warum nicht auch eines Tages mit den Tschechen.
Aber mit welchen?                                   Grüße     Roland</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>An Alex,<br />
danke für Deine ehrliche Meinung zu dem Thema , Identifikation der neuen Bürger in unseren alten<br />
Häusern.&#8221;<br />
Bemühungen zum Gespräch und zum gegenseitigen Anerkennen gibt es schon reichlich, aber eben nur auf Ebenen, die wenig oder gar keinen Einfluß auf die Politiker haben.<br />
Wir haben hier in Bad Kissingen die &#8220;Akademie Mitteleuropa&#8221;  -früher Begegnungsstätte der Sudetendeutschen.  Heute wird die Akademie auch von Osteuropäern  -in erster Linie Tschechen und Polen- besucht, die in gemeinsamen Veranstaltugen versuchen, die Vergangenheit aufzuaurbeiten.<br />
Auch gibt es in der CZ junge Menschen, die sich der Vorgänge von 1945 fast schämen und versuchen,<br />
unter jungen Menschen darunter einen Schlußstrich zu ziehen und sich deshalb von den Vorkommnissen<br />
distanzieren. ja auch um Vergebung bitten.  Das sind doch Ansätze auf denen eine Verständigung möglich gemacht werden kann.<br />
Auch mein Jugendfreund Karll Albrecht von Waldstien - Pater Angelus - arbeitet an einer Verständigung -<br />
teilweise erfolgreich, wie die Jugendlichen des Gymnasiums von Ceska Lipa mit ihrer Arbeit am Kriegerdenkmal in Hirschberg (Doksy) beweist.<br />
Unsere Generation wird es nicht mehr erleben, aber vielleicht spätere.  Es hat mit Frankreich ja auch<br />
geklappt, dass man sich die Hände reichte. Warum nicht auch eines Tages mit den Tschechen.<br />
Aber mit welchen?                                   Grüße     Roland</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Alex</title>
		<link>http://www.doksyblog.de/2009/09/27/eindrucke-2009/#comment-4549</link>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 10:34:45 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.doksyblog.de/2009/09/27/eindrucke-2009/#comment-4549</guid>
		<description>Wieder einmal vielen Dank Roland für Deine Eindrücke! Das relativiert so manche Beiträge vermeintlich professioneller Medienanstalten ;-)

&lt;font color="#808080"&gt;"Obwohl  fast jedes bewohnbare  Haus Zimmer anbietet und um zahlende Gäste buhlt, fehlt mir nach wie vor die dazu gehörige Portion an wirklicher, herzlicher Gastlichkeit. Wie sie beispielsweise von ein paar Blumen im Garten ausgeht. Ob das allein am fehlenden Geld liegt? Ich glaube eher, es fehlt den heutigen Bürgern die Identifikation mit dem Ort als Gemeinschaft auf Lebenszeit. Man kommt im Frühsommer, putzt die Fenster, kassiert im Sommer - und sperrt  Ende August wieder zu."&lt;/font&gt;

Das ist wohl gut auf den Nenner gebracht und ich sehe das ähnlich. Der Punkt ist auch, dass dies nur eine begrenzete zeitliche Periode gut oder mehr schlecht als Recht funktioniert. Das wird man vermutlich irgendwann erkennen müssen. Ich schreib dass eher ungern, da ich nicht als deutsch sprechender Oberlehrer daher kommen will. Aber es stellt sich schon so dar wie Du schreibst (wenn man auch mit Verallgemeinerungen immer vorsichtig sein muß) Ein wenig mehr ehrliche Gastfreundschaft, hier und da eine einladende Geste mehr und vieles könnte einfacher u. besser funktionieren. Das oftmals das Geld für Investitionen oder Reinvestitonen fehlt ist halt ein Punkt den man kennt und auch nicht außer Acht läßt. Oftmals hängt das eine aber vom anderen ab und umgekehrt.

&lt;font color="#808080"&gt;"Da wir die letzte noch lebende Generation der Vertriebenen sind, erledigt sich das „Benesch-Dekret“ auf biologische Weise von allein.  Deshalb sollte der tschechische Staat im Sinne einer europäischen Verständigung sich von diesem unseligen Erlass trennen. Wir wollen keine Entschädigung für unseren Besitz, nur die Distanzierung Tschechiens von  diesem Gesetz..."&lt;/font&gt;

Ohne pietätlos wirken zu wollen, ja es wird sich "biologisch" erledigen. Nicht aber formell. Welche Rolle es aber im täglichen Umgang oder Erleben in unserer jüngeren Generation ff. noch spielen wird, da denke ich auch, dass wohl die Wenigsten noch davon beeinflußt werden. Es wäre wirklich wünschenswert, dass der Fakt, dass auf beiden Seiten Unrecht geschah anerkannt werden würde, auch wenn wir alle den Ausgangspunkt bzw. die Ursache der Dekrete kennen.

Danke für Deinen Bericht!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder einmal vielen Dank Roland für Deine Eindrücke! Das relativiert so manche Beiträge vermeintlich professioneller Medienanstalten <img src='http://www.doksyblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><font color="#808080">&#8220;Obwohl  fast jedes bewohnbare  Haus Zimmer anbietet und um zahlende Gäste buhlt, fehlt mir nach wie vor die dazu gehörige Portion an wirklicher, herzlicher Gastlichkeit. Wie sie beispielsweise von ein paar Blumen im Garten ausgeht. Ob das allein am fehlenden Geld liegt? Ich glaube eher, es fehlt den heutigen Bürgern die Identifikation mit dem Ort als Gemeinschaft auf Lebenszeit. Man kommt im Frühsommer, putzt die Fenster, kassiert im Sommer - und sperrt  Ende August wieder zu.&#8221;</font></p>
<p>Das ist wohl gut auf den Nenner gebracht und ich sehe das ähnlich. Der Punkt ist auch, dass dies nur eine begrenzete zeitliche Periode gut oder mehr schlecht als Recht funktioniert. Das wird man vermutlich irgendwann erkennen müssen. Ich schreib dass eher ungern, da ich nicht als deutsch sprechender Oberlehrer daher kommen will. Aber es stellt sich schon so dar wie Du schreibst (wenn man auch mit Verallgemeinerungen immer vorsichtig sein muß) Ein wenig mehr ehrliche Gastfreundschaft, hier und da eine einladende Geste mehr und vieles könnte einfacher u. besser funktionieren. Das oftmals das Geld für Investitionen oder Reinvestitonen fehlt ist halt ein Punkt den man kennt und auch nicht außer Acht läßt. Oftmals hängt das eine aber vom anderen ab und umgekehrt.</p>
<p><font color="#808080">&#8220;Da wir die letzte noch lebende Generation der Vertriebenen sind, erledigt sich das „Benesch-Dekret“ auf biologische Weise von allein.  Deshalb sollte der tschechische Staat im Sinne einer europäischen Verständigung sich von diesem unseligen Erlass trennen. Wir wollen keine Entschädigung für unseren Besitz, nur die Distanzierung Tschechiens von  diesem Gesetz&#8230;&#8221;</font></p>
<p>Ohne pietätlos wirken zu wollen, ja es wird sich &#8220;biologisch&#8221; erledigen. Nicht aber formell. Welche Rolle es aber im täglichen Umgang oder Erleben in unserer jüngeren Generation ff. noch spielen wird, da denke ich auch, dass wohl die Wenigsten noch davon beeinflußt werden. Es wäre wirklich wünschenswert, dass der Fakt, dass auf beiden Seiten Unrecht geschah anerkannt werden würde, auch wenn wir alle den Ausgangspunkt bzw. die Ursache der Dekrete kennen.</p>
<p>Danke für Deinen Bericht!</p>
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