Nur mal angenommen, Dein Arbeitsort befindet sich 30 km entfernt von Doksy und Du wirst von Deinen Kollegen im Auto mitgenommen und musst nicht selbst fahren. Prima, noch bischen schlafen im Auto.
Nur mal angenommen, Du bist in der Arbeit angekommen und wartest auf Deinen Schichtbeginn und der Chef fragt Dich, was Du hier machst und Du erfährst, dass Du eigentlich einen freien Urlaubstag hast und wirst wieder nach Hause geschickt - leider ohne Auto, denn das steht zu Hause. Da bleibt nur der Zug.
Nur mal angenommen, der Bahnhof befindet sich weit weg von Deiner Arbeitsstätte und Du musst über 1 Stunde quer durch die ganze Stadt zum Bahnhof laufen, kaufst Dir dort ein Ticket nach Hause und setzt Dich endlich in den Zug, der Dich wieder zu Deinem Bett bringen soll. Seit 2 Stunden bist Du nun schon auf den Beinen…
Nur mal angenommen, der Zug fährt los und Du schläfst schnell ein und wachst erst auf, als der Zug 7 km vor der tschechisch-polnischen Grenze anhält und Du erst jetzt merkst, dass Du in den falschen Zug eingestiegen bist. Mittlerweile bist Du schon 3 Stunden unterwegs. Du kaufst Dir ein neues Ticket, wartest auf den nächsten Zug und fährst zurück in Richtung Arbeitsort. Hier warst Du heute schon mal… 4 Stunden sind vergangen, das am Morgen gekaufte Ticket gilt noch - was für ein Glück! Du wartest auf den nächsten Zug, der Dich jetzt vom Arbeitsort nach Hause in Dein Bett bringen soll und steigst dann endlich nach 5 Stunden in den richtigen Zug ein.
Nur mal angenommen, Du kommst auf dem “Heimatbahnhof” in Doksy an und jetzt regnet es auch noch in Strömen und keiner holt Dich vom Bahnhof ab und Du läufst 20 nasse und müde Minuten nach Hause und bist nach insgesamt 6 Stunden und ungefähr 180 km völlig durchweicht zu Hause angekommen und kannst mit einer “kleinen” Verspätung Deinen wohlverdienten Urlaubstag beginnen. Deine Kollegen haben auch bald Feierabend… Was soll´s! 