Aus dem Exit in den Tod

Es war sein 22. Geburtstag und es war sein letzter Geburtstag, den er am Freitag feierte. Nach einer langen Nacht in Doksy verließ er in den frühen Morgenstunden des gestrigen Samstages das Exit und machte sich zu Fuß auf den Weg nach Stare Splavy. Da er mit Sicherheit wußte, daß es ein relativ weiter Heimweg (ca. 3,5 Kilometer) sein würde, entschied er sich für die kürzeste Strecke zwischen Doksy und Stare Splavy – die Eisenbahnstrecke. Ersparnis vielleicht 500 Meter. Nach Angaben der Kriminalpolizei soll er in der Nähe der Brücke, die sich am Exit befindet, auf den Bahndamm geklettert und von dort auf den Schienen in Richtung Stare Splavy gelaufen sein. In der Nähe des Bahnhofs Doksy kam dann der Zug… Unfall oder Selbstmord? Die Kriminalpolizei kann bisher keine der beiden Möglichkeiten ausschließen.

Wir waren an dem Abend auch im Exit…

Unfall oder Selbstmord mit dem Zug in Doksy

Archivfoto

9 Gedanken zu „Aus dem Exit in den Tod

  1. Knedlik

    Ziemlich krass, da bekomm ich Gänsehaut. Das kann man sich nicht vorstellen. Kanntest Du ihn ?

  2. Doksák Artikelautor

    sein name sagte mir nichts, aber speedy meinte, dass ich ihn vom sehen kenne (exit und doksy.de).

  3. tomasz

    extrem! extrem mies! extrem scheiße! extrem tragisch!!!

    kenne eine geschichte, die sich extrem ähnlich in kiel, anno 2000 zugetragen hat.

    furchtbar, so etwas!

  4. Tschechin

    dazu fehlen mir die Worte, ich kenne gleich zwei solche Geschichten, eine sogar aus meinem Freundenkreis. Beide waren aber Selbstmorde.

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